Rehau - Es begann alles vor nunmehr 200 Jahren, als nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 die geschlagene Armee Napoleons auf ihrem Rückzug auch durch Rehauer Gebiet kam. Seitdem existieren im Wald bei Paßmannsreuth die Gräber zweier unbekannter französischer Soldaten. Das Besondere daran ist, dass diese Gräber über die Jahrhunderte hinweg immer - von privater Seite - gepflegt wurden. Somit sind diese beiden Gräber im eigentlichen Sinne zwei Denkmäler für die unbekannten Soldaten aller Kriege. Mit all dem befasst sich jetzt ein Büchlein, das die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Rehau und die Stadt Rehau gemeinsam herausgegeben haben. Die Auflage beträgt gesamt 3000 Exemplare, davon wurden 1500 in Deutsch und 1500 in Französisch gedruckt.