Rehau - Dass ein Hallenbad für eine Stadt immer ein Minusgeschäft bedeutet, ist kein Geheimnis. Letztlich geht es für die Kommunen darum, den Verlust in einem vertretbaren Rahmen zu halten, sodass er den Haushalt nicht über Gebühr belastet. Schließlich handelt es sich bei einem Bad - ob In- oder Outdoor - um ein freiwilliges Angebot einer Stadt. Bislang war das Baden im Rehauer Hallenbad die im Umkreis von rund 30 Kilometern günstigste Möglichkeit, sich von einem Dach geschützt ins Wasser zu stürzen. Jetzt sieht sich die Stadt allerdings gezwungen, die Eintrittspreise zum ersten Mal seit 13 Jahren anzuheben. Die Kosten waren in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen - bei gleichbleibenden Einnahmen durch die Eintrittspreise. Nachdem das Defizit über einen längeren Zeitraum bei rund 200 000 Euro pro Jahr gelegen hatte, war es zuletzt durch steigende Betriebskosten auf knapp 300 000 Euro gestiegen. Hier sah die Stadt jetzt Handlungsbedarf.