Das Unternehmen sieht sich durch abgesicherte Kerosinpreise besser vor Preisschwankungen geschützt. Doch die Unsicherheit bleibt: "Weil das geopolitische Umfeld weiterhin sehr volatil und von kurzfristigen Veränderungen sowie Marktschwankungen geprägt ist, können sich die Ticketpreise weiter erhöhen", erklärte eine Lufthansa-Sprecherin.
Mehr Urlaub im eigenen Land
Deutschland rückt vor diesem Hintergrund für viele Reisende stärker in den Fokus. Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbands wollen 41 Prozent der Deutschen, die in den kommenden drei Monaten verreisen möchten, ihren Urlaub im eigenen Land verbringen, 15 Prozent planen sogar zwei bis drei Inlandsreisen. "Damit hat Deutschland als Reiseziel wie schon bisher eine sehr hohe Relevanz", sagte Geschäftsführer Norbert Kunz.
Der Deutschland-Tourismus werde zeitweise von der geopolitischen Sicherheitslage profitieren, sagte Kunz unter Verweis auf erste Zahlen der Reiseveranstalter. Allerdings dämpften hohe Energie- und Spritpreise sowie die insgesamt gestiegenen Lebenshaltungskosten die Aussichten. "Das heißt, Urlaubszeiten könnten verkürzt oder Tages- und Wochenendausflüge reduziert werden."