Hinzu komme, dass Frauen häufig mehr Kontakt mit Alltagspreisen hätten, etwa weil sie häufiger den täglichen Einkauf im Supermarkt erledigten als Männer. "Wer häufiger einkauft, sieht Preisänderungen unmittelbarer, und Preise, die man oft sieht, prägen das Gefühl besonders stark." Allerdings lasse sich aus den Daten nicht ablesen, wie viel des Unterschieds tatsächlich auf das Geschlecht zurückgehe. Frauen seien im Schnitt auch älter, und Ältere sorgten sich generell stärker um Kosten.
Während die finanziellen Sorgen laut der Befragung dominieren, rücken andere komplett in den Hintergrund. Obwohl es dieses Jahr Temperaturrekorde und schlimme Waldbrände gab, belegen die Angst vor dem Klimawandel (30 Prozent) und die Angst vor Naturkatastrophen (27 Prozent) jeweils einen der hinteren Plätze des Rankings. Diese beiden Ängste hatten bisher noch nie so niedrige Werte in der Umfrage.