Die Umsetzung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ steht nach Einschätzung seiner Initiatoren sechs Jahre nach der Verabschiedung des darauf fußenden neuen bayerischen Naturschutzgesetzes an einem Scheideweg. Es sei einiges erreicht worden, doch mit Blick auf die für 2030 gesteckten Ziele beim Umwelt- und Artenschutz stünden nun „die dicken Brocken“ an, erklärte Mitinitiator Ludwig Hartmann (Grüne). Erheblichen Handlungsbedarf meldeten die Träger des Volksbegehrens auf einer Pressekonferenz in München bei der Umstellung auf Öko-Landwirtschaft, der Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln, der Verknüpfung von Biotopen und der Ausweisung von grünen Bändern und Blühstreifen entlang von Feldern und Fließgewässern.