Noch vor wenigen Jahren gehörten die unerfreulichen Bilder zur Tagesordnung: Überfahrene Igel waren an fest jeder Landstraße zu sehen. Dies ist inzwischen Vergangenheit. Allerdings nicht deshalb, weil die Igel besser aufpassen würden. „Es gibt einen rapiden Rückgang bei den Beständen“, sagt Dorothea Weiß, Geschäftsstellenleiterin des Bundes Naturschutz in Coburg. Wenn am morgigen Sonntag, 3. März, der Welttag des Artenschutzes begangen wird, dann ist der Igel ein gutes Beispiel dafür, welche dramatischen Verluste auch bei sogenannten „Allerweltsarten“ festzustellen sind, über die man sich in der Öffentlichkeit nie groß Gedanken macht.