Saaleabstieg Polizei zieht 248 Verkehrssünder raus

Symbolbild: Archiv/ Ronald Wittek Foto: red

Er ist der Tempo-Hotspot der hochfränkischen Autobahnen: der Saaleabstieg der A 9 bei Berg. Schon wieder waren dort einige Fahrer zu schnell unterwegs oder fuhren viel zu dicht auf. 

Berg - Die Polizei hat erneut Verkehrssünder am sogenannten Saaleabstieg auf der A9 ins Visier genommen. In Richtung Berlin kontrollierten die Beamten die Geschwindigkeit und die Einhaltung des Abstandes der Verkehrsteilnehmer. Insgesamt gab es 248 Fahrer zu beanstanden. 

Spitzenreiter beim Abstand war laut Polizeibericht ein Sattelzug aus dem Zulassungsbereich Leipzig, welcher bei erforderlichen 50 Metern gerade einmal 14 Meter zu seinem Vordermann einhielt. Dies kostet den Fahrer 80 Euro. Zudem erhält er einen Punkt in Flensburg. 

Auch ein Autofahrer aus dem Landkreis Hof fuhr mit seinem Mercedes durch die Radarstrahlen. Dabei hielt er bei 112 km/h lediglich 16 Meter Abstand zu seinem Vordermann. Diese Verfehlung kommt den Fahrer teuer zu stehen. Er wird sich auf ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot einstellen müssen.

Hinsichtlich der zulässigen Geschwindigkeiten tat sich ein Sattelzug aus Slowenien mit gemessenen 100 km/h bei gerade einmal für Lkw erlaubten 60 km/h hervor. Das Strafmaß hierfür beträgt 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot. 

Den Vogel ab schoss ein Mercedesfahrer aus dem Saalekreis. Er befuhr die Messstelle bei erlaubten 100 km/h mit satten 162 km/h. Die Strafe beläuft sich auf ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatigs Fahrverbot.

 

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