Der Geschäftssinn machte sich bei Christian Heinrich Sandler früh bemerkbar. Als 13-Jähriger besserte er sein Taschengeld auf, indem er für damals 2,50 D-Mark Stundenlohn den Rasen auf dem Gelände des Familienunternehmens mähte. Der Vater, Christian Heinrich Sandler Senior, übergab seinem Filius das Geld stets in einer kleinen Lohntüte, worauf dieser mächtig stolz war, wie er heute erzählt: „Damit habe ich mir dann nach einer langen Sparzeit einen sehnlichen Wunsch erfüllt: einen Wilson-Tennisschläger.“ Sein Vater, der nach dem Krieg das schwer in die Krise geratene Unternehmen neu ausgerichtet und viele Jahre geführt hatte, habe ihn sehr geprägt. „Es war eine harte Schule. Aber das hat mir geholfen. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken“, blickt Christian Heinrich Sandler zurück. Ein Satz von ihm ist dem Sohn besonders in Erinnerung geblieben: „Wer hart im Umgang mit anderen ist, der sollte mindestens genauso hart im Umgang mit sich selbst sein.“