Sanierung Theater Hof Theaterbaustelle: „Auf den letzten Drücker“

Noch ein Streitpunkt: der Parkplatz. Foto: hawe

Am 17. September startet das Theater Hof in die neue Spielzeit. Deswegen muss die Sanierung rechtzeitig beendet sein. Im Moment sieht es gut aus.

Das Theater Hof scheint sich wieder dem Normalbetrieb zu nähern. Die Generalsanierung und die Reparaturen nach dem Wasserschaden vom Februar sollten Anfang September erledigt sein. Und so könnte es tatsächlich kommen. „Es wird wohl auf den letzten Drücker fertig, es könnte auch Nachtarbeit anstehen – aber es sieht gut aus“, sagt Peter Nürmberger, Chef des Kulturamts der Stadt Hof, nach der Lektüre des Protokolls der jüngsten Baubesprechung. Auch das städtische Bauamt weiß aktuell nichts von Verzögerungen oder Problemen, die den Zeitplan spürbar ins Wanken bringen könnten.

So freut sich Nürmberger auf den Beginn einer hoffentlich ungestörten Spielzeit, und er freut sich über den Preis des Ganzen. In Zeiten mit massiv steigenden Preise am Bau darf er verkünden: „Wir liegen im Moment 1,5 Millionen Euro unter den kalkulierten Kosten.“ 20 Millionen Euro waren angesetzt. Die Ausschreibungen gingen vor der Krise raus; heute wäre der Preis für die Sanierung wohl nahe daran, unerschwinglich zu werden.

An der zweiten großen Baustelle, dem Parkplatz des Theaters, tut sich auch etwas. Der 6. September ist der Termin der öffentlichen Ausschreibung. Die Stadt wird das erledigen, was der Generalunternehmen Spantech tun sollte: den Platz nach Abbau der Schaustelle wieder auf Vordermann bringen. Spantech tat nichts dergleichen. Die Stadt Hof handelt nun auf Kosten des Generalunternehmers. Ob das funktioniert, wird sich zeigen. „Das läuft noch auf der juristischen Schiene“, sagt Nürmberger. Noch in diesem Jahr wolle die Stadt zumindest das Pflaster erledigt sehen; die Grünanlagen drängten weniger.

Bei so viel guten Nachrichten ist das Theater Hof „verliebt – verrückt – verzaubert“. Zumindest hat es der Spielzeit dieses Motto verliehen. Das Haus ist auf zügiges Arbeiten auf den Baustellen angewiesen. Am 17. September steht mit dem Rock-Musical „Jack the Ripper“ die erste Premiere im Großen Haus an. Entsprechendend Vorlauf für die Proben braucht das Theater.

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