Mit ihrer Start-up-Idee zur richtigen Lagerung von Obst und Gemüse traf Nadine Keßler den Nerv der Zeit – und gab ihr Unternehmen dennoch wieder auf. Dirk Behling brachte mit seinem Geschäftsmodell Banken zum Lachen. Und Hannes Siegeris gründete gleich sieben Unternehmen – trotz zahlreicher Rückschläge. Oder vielleicht gerade deshalb? Von ihren Erfahrungen berichteten die drei bei der zweiten „Fuck Up Night“ im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 an der Hochschule Hof. Die Veranstaltung zeigte: Scheitern ist kein Tabu, sondern kann Lernprozesse anstoßen und neue Perspektiven eröffnen. „Ehrlich und persönlich“ – so kündigte Moderatorin Lena Gerlach, Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken, die Berichte über Fehlentscheidungen und unerwartete Wendungen an. Organisiert wurde das Event vom Wirtschaftsregion Hochfranken in Kooperation mit der Hochschule Hof (StartUpLab I GO!), der gründernet GmbH und dem Gründerzentrum Einstein1. Referiert haben vier Unternehmer – eine von ihnen wollte jedoch nicht in der Zeitung auftauchen.
Scheitern erlaubt! „Ich war am Ende“: Gründer berichten
Julia Ertel 22.01.2026 - 17:00 Uhr