Schlauchbootregatta „Silberbacher Hechte“ gewinnen spannendes Finale

Die „Silberbacher Hechte“ nahmen den Wanderpokal nach dem Sieg mit nach Hause. Foto:  

Fünf Teams nehmen an der 18. Schlauchbootregatta der RK Selb-Schönwald am „Langen Teich“ teil. Alle freuen sich, dass die Traditionsveranstaltung in Selb wieder stattfinden konnte.

Die Mannschaft der „Silberbacher Hechte“ hat sich bei der Schlauchbootregatta der Reservistenkameradschaft Selb-Schönwald am Langen Teich den ersten Platz und den Wanderpokal erpaddelt. Nach drei Siegen dürfen sie ihn nun auch behalten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Mannschaften der RK Selb-Schönwald und die „Küstenwache Selb“.

Bereits am frühen Vormittag trafen laut einer Mitteilung die teilnehmenden Mannschaften am „Lago“ ein: die Reservistenkameradschaft (RK) Posen, die Silberbacher Hechte, die Küstenwache Selb, die Damenmannschaft „Chickendales“ und die Hausherren von der RK Selb-Schönwald. Nach der musikalischen Begrüßung durch den Spielmanns- und Fanfarenzug Selb begrüßte der Vorsitzende des Kreises Oberfranken-Ost, Herbert Seidel, stellvertretend für den erkrankten RK Selb-Schönwald-Vorsitzenden Alexander Troppmann, den Oberbürgermeister und Schirmherrn Ulrich Pötzsch, die Mannschaften und Gäste sowie das zur zehnten Panzerdivision gehörende Artilleriebataillons 131 aus Weiden, das mit dem Wetterzug vor Ort war.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch sagte: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder eine Traditionsveranstaltung erleben können, und das ist auch gut so. Die Stadt Selb stellt für diese Veranstaltung gerne den ,Langen Teich’ zur Verfügung. Es ist uns eine Ehre, Euch hier immer wieder herzlich willkommen zu heißen. Es ist schön zu sehen, wie über viele Jahre hinweg eine Veranstaltung immer wieder gelingt und sich Menschen beteiligen, die sie organisieren.“ Besonders begrüßte Pötsch die RK Posen aus Polen, die jedes Jahr zur Schlauchbootregatta nach Selb kommt.

Da die Schlauchbootregatta wegen der Pandemie in den vergangenen beiden Jahren leider hatte ausfallen müssen, waren in diesem Jahr nur fünf Teams am Start. Entsprechend musste jede Mannschaft gegen jede antreten. Auch eine kleine Änderung im Ablauf wurde eingeführt: Die drei Tennisbälle mussten die Teams diesmal erst nach ihrer Rückkehr von der circa 350 Meter langen Strecke in eine fünf Meter entfernte Tonne werfen. Das steigerte die Spannung über den Sieg noch.

Als alle Mannschaften gegeneinander angetreten waren, sicherte sich die RK Selb-Schönwald als Zeitschnellste den ersten Platz vor den „Silberbacher Hechten“, der „Küstenwache Selb“ und der RK Posen; das hervorragend kämpfende Damenteam „Chickendales“ landete auf dem fünften Platz.

Nach der Mittagspause folgte das Halbfinale zwischen den „Silberbacher Hechten“ und der „Küstenwache Selb“, das die „Silberbacher Hechte“ für sich entschieden und somit ins Finale gegen die RK Selb-Schönwald einzogen; diese war gegen RK Posen kampflos ins Finale gekommen. Nachdem die Mannschaft der RK Selb-Schönwald im Vormittagslauf die „Silberbacher Hechte“ im Griff hatte, träumten die Mitglieder schon vom ersten Sieg bei der eigenen Schlauchbootregatta. Doch die Mannen um RK Selb-Schönwald-Sportbeauftragten Mauro Winnes wurden enttäuscht: Das mit Spannung erwartete Finale zwischen der RK Selb-Schönwald und den „Silberbacher Hechten“ endete nach einer starken Ruderleistung mit dem Sieg der „Silberbacher Hechte“.

Carsten Hentschel, zweiter Bürgermeister der Stadt Selb, und Herbert Seidel, Vorsitzender der Kreisgruppe Oberfranken-Ost, nahmen schließlich die Siegerehrung vor. Da die „Silberbacher Hechte“ den Wanderpokal nach drei Siegen mit nach Hause nehmen durften, spendieren sie, wie Carsten Hentschel, Teammitglied der „Silberbacher Hechte“, ankündigte, für die 19. Auflage im nächsten Jahr einen neuen Wanderpokal. Nach der Siegerehrung begann der gemütliche Teil der 18. Schlauchbootregatta. Die Veranstalter hoffen für die 19. Regatta im Jahr 2203 dann auf mehr Teilnehmer-Mannschaften. red

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