Schlechter Mobilfunk Trebgast bietet Funkmast-Standort an

Dieter Hübner
Ein neuer Mobilfunkmast könnte bei Trebgast in Richtung Bayreuth entstehen. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene

In der Lindauer Flur gilt die Versorgung für den Mobilfunk als mangelhaft. Die Firma Vodafone will deshalb einen neuen Mast aufstellen. Der Trebgaster Bauausschuss kann sich einen Ort gut dafür vorstellen.

Die Mobilfunkversorgung für die Lindauer Flur gilt als mangelhaft. Dem will die Gemeinde Trebgast jetzt entgegenwirken. Einerseits wurde der Mast für den Behördenfunk bei Spitzeichen mit weiteren Antennen aufgerüstet. Durch diese neue Mobilfunkzelle, die Ende des Jahres an das Netz angeschlossen wird, sollte eine Verbesserung eintreten und das Funkloch im genannten Bereich geschlossen werden.

Unabhängig davon gibt es eine Anfrage der Firma Vodafone für die Aufstellung eines neuen Funkmastes zur Versorgung der Bahnlinie Richtung Bayreuth. „Die Betreiber sind angehalten, für ihre Masten geeignete Standorte auf öffentlichen Flächen zu nutzen. Erst danach werden sie auf private Grundstücksbesitzer zugehen“, erklärte Bürgermeister Herwig Neumann (CSU/NWG). „Wir sollten deshalb prüfen, ob wir etwas anbieten können, damit wir das Heft des Handelns in unserer Hand behalten können.“

Nach Besichtigung verschiedener Standorte, die sich im Besitz der Kommune befinden, hat sich der Bauausschuss jetzt für den Lager- und Parkplatz rechts der Kreisstraße auf halber Höhe zwischen Trebgast und Lindau entschieden. An dieser Stelle soll ein Mast mit einer Höhe von 35 bis 50 Meter aufgestellt werden. Begründung: Die Errichtung eines Mastes sei hier mit dem landschaftlich geringsten Eingriff möglich, der Standort weit genug weg von der nächsten Bebauung und der Mast würde optisch durch den angrenzenden Hang und den Wald etwas kaschiert werden und weniger auffallen.

 

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