„Schlusslicht Kulmbach“: JU will mehr Angebote für Radler

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Beim jüngsten Ranking in Sachen fahrradfreundliche Städte blieb Kulmbach in seiner Kategorie nur der peinliche letzte Platz. Die Junge Union hat jetzt Vorschläge vor Verbesserung gemacht.

Kulmbach - Die Junge Union fordert Verbesserungen für Radfahrer: „Da in einigen Bereichen der städtischen Entwicklung jedoch mittlerweile markante Defizite unübersehbar sind, haben die Mitglieder der JU Überlegungen zu Verbesserungsmöglichkeiten neben einem neuen Radwegekonzept angestellt und sich direkt an das Kulmbacher Rathaus gewandt“, teilt stellvertretender Vorsitzender Max Neubert mit.

Die städtische Radinfrastruktur sei im Hinblick auf die Nutzung durch junge Menschen und die steigende Studentenzahl durch Negativschlagzeilen in den Fokus gerückt. Ein deutlicher Beweis für die Defizite in diesem Bereich sei, dass die Stadt Kulmbach seit Jahren eine schlechte Platzierung im deutschlandweiten Fahrradfreundlichkeitsranking des ADFC einnimmt, zuletzt den letzten Platz aller vergleichbaren Städte in Deutschland.

Um diese rote Laterne abzugeben, möchte die Junge Union einige Verbesserungen zusammen mit der Stadt Kulmbach umsetzen.

Die erste wichtige Erweiterung wäre die Errichtung zusätzlicher Stell- und Abschließmöglichkeiten für Fahrräder im Bereich des Kulmbacher Marktplatzes. Die seien vor allem im Hinblick auf die Nachfrage in den Sommermonaten nicht ausreichend. Zusätzlich wäre es laut JU angebracht, auch im Bereich vor dem Fritz-Einkaufszentrum im Bereich der Fritz-Hornschuch-Straße weitere Stellflächen mit Abschließmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen. Für Studenten sollte auch an überdachte Stellmöglichkeiten im Bereich der Universitätsräumlichkeiten gedacht werden. Auch eine Reparatursäule sollte angeboten werden, meint die JU und denkt als Standort dabei an den Marktplatz, die Stadthalle und auch nahe den Stellplätzen für Wohnmobile am Schwedensteg.

„Wenn die Stadt Kulmbach in diesem Bereich schnell, nachhaltig und gezielt handelt, kann die Attraktivität für Radfahrer durch gezielte Maßnahmen verbessert werden. Dies sorgt – zusammen mit dem in Entwicklung befindlichen Radwegekonzept – dafür, dass Kulmbach den negativen Schlagzeilen entkommt“, schreibt stellvertretender Vorsitzender und Initiator der Aktion, Max Neubert in der Stellungnahme der Jungen Union.. red

 

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