Schönwald Schöne Raderlebnisse nach kaltem Start

Gerald Lippert

Der siebte „Schöiwaler Radldooch“startet bei kühlen Temperaturen. In fünf Gruppen nutzen die 79 Teilnehmer das sportliche Angebot auf drei Strecken zwischen 20 und 45 Kilometern.

Der siebte „Schöiwaler Radldooch“ des Turnvereins Schönwald ist nach zweijähriger Pause angesichts der sehr kühlen Witterung für die Organisatoren, die 79 Teilnehmer und die Guides eine besondere Herausforderung gewesen. Sie ließen sich aber von den äußeren Umständen am kältesten Tag des Monats Mai nicht abhalten und hatten sich mit funktionaler Radbekleidung für das Bike-Event ausgestattet.

„Es ist der erste winterliche ,Radldooch’, denn bei solchen Temperaturen sind wir noch nie gefahren. Aber wir sind kälteerprobt“, meinte Siegbert Herrmann, Leiter der TV-Radsportabteilung, zur knapp zweistelligen Temperatur beim Start auf dem Sportplatz. Schirmherr und Bürgermeister Klaus Jaschke wünschte den Radsportlern und Freizeitradlern einen „unfallfreien Tag mit schönen Erlebnissen in unserer Gegend“. Dem TV Schönwald dankte er mit einem Kuvert für die Ausrichtung der Veranstaltung, die umfangreiche Vorbereitungen verlangte.

Erst Anmeldung

Bevor die Radfans nach der Regis-trierung in fünf Gruppen auf die drei Rundstrecken starteten, gab Herrmann noch einige Hinweise zur Verkehrssicherheit und zu den Routen, aus denen die Teilnehmer je nach Kondition und persönlicher Einschätzung wählen konnten.

Der organisierte Rückholservice wurde nicht benötigt, denn außer mehreren platten Reifen, die unterwegs repariert werden konnten, gab es keine Probleme. Mit der Startpistole schickte der zweite TV-Vorstand Werner Lindig die Radler auf die Runden. Das erste Signal galt einer kleinen Gruppe von leistungsstarken Mountainbikern. Deren anspruchsvolle Tour über 45 Kilometer, geführt von Timo Späthling und dem Team der „Fichtelgebirgs-Racer“ (Figeras), verlief über etliche Trails nach Niederlamitz, Epprechtsteinlabyrinth, Luisentisch, Richtung Hallerstein nach Martinlamitz und über die Sandgrube zurück zum TV-Platz. Dieselbe MTB-Strecke befuhren zwei weitere Gruppen, die es etwas gemächlicher angehen ließen, mit den Guides Frank Herrmann und Sebastian Pieper sowie Jörn Volkmann, Carsten Pöhler und Sandra Weidenmüller.

Bis ins tschechische Libá

Die Trekking-Tour, ebenfalls 45 Kilometer, führte nach Tschechien über Asch, Mokřiny, Skalka, Libá und das „Ackerl“ zurück zum Ausgangspunkt. Hartmut Lochschmidt leitete diese Gruppe. Die TV-Damengruppe nahm sich der Genussradler und Kinder an, die eine 20 Kilometer lange Trekking-Runde über das Kornberghaus, Großwendern, Spielberg und Steinselb bewältigten.

„Für die Streckenauswahl bekamen wir von den Teilnehmern ein dankbares Lob“, freute sich Siegbert Herrmann bei der Ankunft auf dem TV-Gelände. Nach dem kalten Start am Morgen sei es bis auf ein paar Regentropfen ideales Wetter zum Radeln gewesen. Bei kurzzeitigen Sonnenstrahlen füllten die Zweiradfahrer mit Brotzeiten und Getränken ihren „Körper-Akku“ beim geselligen Abschluss wieder auf.

 

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