Berlin - Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat in der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder schärfere Konsequenzen für Plattform-Betreiber gefordert. Es sei offenbar "das Geschäftsmodell" großer Online-Unternehmen, "dass man nur tut, was man tun muss", sagte Münch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der BKA-Chef sprach sich dafür aus, dass klarer definiert werden müsse, "wann Meldungen an die Polizei erfolgen müssen. Wer sich nicht an Gesetze hält, muss mit Folgen rechnen."