Schwarzenbach am Wald Glocken der Marienkirche läuten wieder

Dekan Andreas Seliger ist stolz auf die Marienkirche. Foto:  

Ein Jahr lang hat die Reparatur gedauert. So mussten neue Aufhänger angebracht werden.

Schwarzenbach am Wald - Ein Jahr lang haben sie geschwiegen, die drei Glocken der Marienkirche in Schwarzenbach am Wald. Seit Weihnachten läuten sie wieder.

Alle drei Glocken mussten abmontiert werden, da die Haltebolzen verschlissen waren. Neue Aufhängereisen wurden gefertigt und ein Druckfedersystem für die Kette. Seilverbindung der Läutemaschine wurden fest montiert. Mit der Reparatur war die Firma Heidenauer- Glockenläuteanlagen aus Dresden beauftragt. Dekan Andreas Seliger zeigt sich einer Mitteilung zufolge zum Abschluss der Arbeiten sehr zufrieden. Die Kosten belaufen sich auf rund 3500 Euro.

Nun also läuten die Glocken der Marienkirche wieder, die auf der höchsten Erhebung des Erzbistums steht. Sie laden nicht zu den Gottesdiensten ein. Täglich um 7 Uhr, um 12 und um 19 Uhr rufen sie zum Angelusgebet. Ein Nachläuten um 19 Uhr mahnt zum Beten eines Vaterunser für die Verstorbenen.

Am Freitag um 15 Uhr erinnert der Klang der großen Glocke an die Sterbestunde Jesu am Karfreitag. Und im Gegensatz dazu kommt jeden Samstag um 15 Uhr das feierliche Vollgeläut zum Einsatz, zum Einläuten des Sonntags, dem Tag der Auferstehung Jesu.

Auch bei hohen kirchlichen Festen, beim Jahreswechsel oder wenn im Gottesdienst das „Te Deum“ gesungen wird, bekommen die Gläubigen das Vollgeläut zu hören.

Das tägliche Läuten hat für die Gläubigen also eine größer Bedeutung, als nur auf die Tageszeit hinzuweisen. „Es ist uns vielmehr ein wertvoller Begleiter zum täglichen, persönlichen Gebet“, heißt es in einer Mitteilung.

 
 

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