Schwarzenbach am Wald Neuer Kindergarten für fünf Millionen Euro

Christine Rittweg
  Foto: /Rittweg

Die Verantwortlichen setzen in Schwarzenbach am Wald den ersten Spatenstich. Ende 2023 sollen die Kinder in den Neubau der Kindertagesstätte einziehen.

Die Kindertagesstätte Arche Noah in Schwarzenbach am Wald wird neu gebaut. Dafür nimmt die Stadt als Bauherrin fast fünf Millionen Euro in die Hand. Jetzt erfolgte der Spatenstich auf dem Areal der ehemaligen Wittfabrik.

Bürgermeister Reiner Feulner konnte dazu Vertreter des Stadtrates, der Verwaltung, der Baufirma mit Geschäftsführer Christian Dietz und Bauleiterin Christina Schuberth, des Architekturbüros mit Hermann und Martin Beyer, des Kirchenvorstandes, des Kindergartens sowie Pfarrer Reinhard Schübel begrüßen.

„Nach einer intensiven Planung ist der Weg bereitet, und jetzt fällt der Startschuss für die neue Kita Arche Noah auf einem idealen Grundstück“, betonte Bürgermeister Feulner. Es sei eine große Investition, doch Kinder seien unsere Zukunft. Die alte Kita aus dem Jahr 1967 mit ihrem Anbau von 1987 sei nicht mehr zeitgemäß. Feulner dankte dem Stadtrat, der das Projekt gerne mitgetragen habe. Auch über den Betreiber, die Evangelische Kirche, gab es keinerlei Diskussion. „Und mit dem Architekturbüro Beyer haben wir Profis, die schon viele Kindergärten geplant und umgesetzt haben“, sagte Feulner.

Architekt Beyer erwähnte, dass viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werde. Obererdig handelt es sich um eine reine Holzkonstruktion mit Holzständerwänden, Holzstapeldecken und Holzfassade. Für die Speichermenge von 276 Tonnen Kohlendioxid gibt es auch eine Förderung vom Freistaat. Neben Dachbegrünung und Photovoltaik wird die Heizung ausschließlich über eine Wärmepumpe (mit Erdflächenkollektor) betrieben. Der Photovoltaik-Ertrag soll nahezu verbrauchsdeckend sein. Für die frische Luft im Gebäude sorgt eine zentrale Lüftungsanlage mit hoher Effizienz. Ziel ist der Einzug Ende 2023. Pfarrer Schübel sieht eine gelungene Investition mit wertvoller Arbeit, um die Kinder in eine gute Zukunft zu führen. Er wünschte der Stadt und den Planern mit den Worten „Lasset die Kinder zu mir kommen“ nur das Beste.

 

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