Die Sonderausstellung „Kabatek und die Comics: Asterix, Donald und Co.“ eröffnet am Freitag, 20. Mai, um 18 Uhr im Erika-Fuchs-Haus, dem Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach.
Im Comic-Museum ist bald eine Ausstellung über den ehemaligen Ehapa-Chef Adolf Kabatek zu sehen. Er verlegte in Deutschland die Gallier-Geschichten und viele mehr.
Die Sonderausstellung „Kabatek und die Comics: Asterix, Donald und Co.“ eröffnet am Freitag, 20. Mai, um 18 Uhr im Erika-Fuchs-Haus, dem Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach.
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Mit Unterstützung von Johannes Kabatek, dem Sohn des 1997 verstorbenen Ehapa-Verlegers Adolf Kabatek, präsentiert das Museum eine Vielzahl an Dokumenten, Fotografien und persönlichen Gegenständen aus dem Nachlass. Als vertrauter Kollege und Freund von Erika Fuchs war Adolf Kabatek maßgeblich am Erfolg der Asterix-Comics in Deutschland beteiligt und arbeitete über viele Jahre mit der Übersetzerin an den Micky-Maus-Heften, wie das Museum schreibt.
Während seiner Tätigkeit bei Ehapa knüpfte Adolf Kabatek wichtige Kontakte in der internationalen Comic-Welt. Er besuchte zum Beispiel den legendären Disney-Zeichner Carl Barks in den USA und hegte eine langjährige Freundschaft mit den Asterix-Schöpfern Albert Uderzo und René Goscinny. 1972 wurde er Geschäftsführer des Verlags und widmete sika-Fuchsich mit viel Leidenschaft den Comics von Asterix und Obelix. Als Drehbuchautor oder Co-Autor war er auch an der Produktion der deutschsprachigen Asterix-Filme beteiligt.
Die Ausstellung wurde vorher im Stadtmuseum Gerlingen gezeigt, wo sie Adolf Kabatek als langjährigem Bürger der Stadt gewidmet war. Sowohl sein Originalschreibtisch als auch die Robe, die Kabatek bei der Verleihung des Donald-Duck-Ordens an Erika Fuchs getragen hat, sind Bestandteil der Ausstellung.