Schwimmen in Arzberg Spaß im Wasser ganz ohne Angst

Christl Schemm
30 Jungen und Mädchen haben am Schwimmkurs der Wasserwacht im Arzberger Freibad teilgenommen. Unser Bild zeigt die Kinder mit ihren Schwimmlehrerinnen und -lehrern, Bürgermeister Stefan Göcking sowie seinen Stellvertretern Marion Stowasser-Fürbringer und Michael Fuchs, Wasserwacht-Vorsitzendem Hans Wintersteiner und VHS-Leiter Wolfgang Schneider. Foto: Christl Schemm

30 Kinder machen im Arzberger Freibad beim Schwimmkurs der Wasserwacht und der VHS mit. Die meisten beweisen mit Prüfungen, dass sie sich sicher im Wasser bewegen können.

Immer weniger weniger Kinder können schwimmen. Das beklagen seit Jahren Organisationen wie die Wasserwacht und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Doch die Wasserwachtortsgruppe Arzberg-Marktredwitz und die Volkshochschule (VHS) bemühen sich, diesem Trend etwas entgegenzusetzen. Sie bieten Schwimmkurse im städtischen Freibad an. In diesem Jahr haben 30 Jungen und Mädchen an den 15 Übungseinheiten zu je 30 Minuten teilgenommen. Das Ergebnis: 18 Kinder schafften das „Seepferdchen“ sowie jeweils zwei das „Seeräuber“-Abzeichen und das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze.

Gefühl fürs Wasser

Dementsprechend zufrieden zeigte sich Wasserwacht-Vorsitzender Hans Wintersteiner beim offiziellen Abschluss des Kurses. Er freute sich über die Erfolge der kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und darüber, dass sich zwölf Schwimmlehrer und Helfer der Kinder angenommen hätten. Besonders lobte Wintersteiner Luis Dittrich und Robin Matzke, die als Schwimmlehrernachwuchs Verantwortung übernommen hätten. Unabhängig davon, ob die Kinder die Tests für das „Seepferdchen“ bestanden hätten oder nicht, hätten alle ein Gefühl für das Wasser bekommen und würden die Prüfung sicherlich noch heuer oder spätestens im nächsten Jahr nachholen. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Schwimmlehrerinnen und -lehrern für ihr Engagement, der Stadt Arzberg für die Unterstützung und der VHS für die Organisation.

Deren Leiter Wolfgang Schneider bedankte sich ebenfalls bei Stadt sowie Wasserwacht und sagte, dass alles gut geklappt habe. Es sei wichtig, dass die Kinder das Schwimmen lernten.

Erklärtes Ziel sei, dass kein Kind die Grundschule verlasse, ohne schwimmen zu können, betonte Bürgermeister Stefan Göcking. Nun hätten die Kinder die Reifeprüfung im Schwimmen bestanden, sagte er und bedankte sich bei den Schwimmlehrern und Eltern – und lud die Jungen und Mädchen zum Eisessen ein.

 

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