Wolfgang Kreil, Fraktionsvorsitzender von CSU/FWS, verglich den Haushaltsplan mit dem eines Unternehmens. "Wenn man den nach wirtschaftlichen Kriterien beurteilt, dann sieht er miserabel aus", sagte er. "Bei Unternehmen würden anhand solcher Zahlen alle Signale leuchten." Der Blick über den Zaun zeige, dass Marktredwitz bei der gleichen Kennzahl einen Überschuss von rund einer Million Euro ausweise, merkte Wolfgang Kreil an und fragte nach den Unterschieden. Auch die geplante Kreditaufnahme sei in Selb etwa viermal höher als in Marktredwitz. Für die Zukunft wünschte sich Kreil, städtebauliche Projekte anzugehen. Für die gebe es derzeit Fördermittel wie niemals zuvor. Als konkrete Projekte nannte Kreil den Storg sowie den Marienplatz und die Marienstraße. CM
Selb "Bei Unternehmen würden alle Signale leuchten"
Redaktion 17.12.2015 - 00:00 Uhr