Es waren einige goldene Wochen für die Selber Wölfe um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel herum. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen brachte sich das Team von Trainer Sergej Waßmiller in eine komfortable Ausgangssituation im Kampf um die Pre-Playoffs (Plätze 7 bis 10). In dieser Tabellenregion befinden sich die Wölfe auch nach zuletzt drei sieglosen Spielen noch. Kapitän Richard Gelke sieht die Niederlagen gegen Heilbronn (2:3 nach Verlängerung), in Kaufbeuren (2:4) und gegen Bad Nauheim (2:4) auch gar nicht so dramatisch. „Das hört sich schlimmer an, als es war.“ Gegen Heilbronn sei auch ein Sieg möglich gewesen, beim Tabellenzweiten in Kaufbeuren sei man erst spät geschlagen worden. „Gegen Bad Nauheim war es am Dienstag aber natürlich nicht das, was wir uns vorgenommen haben.“ Die passende Antwort darauf können die Wölfe an diesem Freitag (20 Uhr) im bayerisch-sächsischen Derby bei den Eispiraten Crimmitschau geben, ehe sich am Sonntag (17 Uhr) der formstarke EHC Freiburg in der Netzsch-Arena vorstellt. „Da müssen wir zurück zu unserem Powerhockey kommen“, sagt Gelke. Wichtig sei auch, die Kleinigkeiten richtig zu machen. „Jeder Fehler wird in dieser Liga bestraft“, weiß der Kapitän, der bereits 411 Zweitliga-Spiele auf seinem Buckel hat.
Selb muss nach Sachsen Zurück zum Powerhockey
Andreas Pöhner 19.01.2023 - 17:35 Uhr