Am vergangenen Wochenende feierte man auf der ganzen Welt den Internationalen Frauentag selbstverständlich auch in der Umgebung, und so kam es, dass sich Gewerkschafter und vornehmlich Gewerkschafterinnen zur Kundgebung im Porzellanmuseum zu Hohenberg versammelten. Dort wiederum ist es schöne Tradition, dass die Besucher mit einem kleinen Porzellan-Figürchen beschenkt werden. Zur Auswahl stehen unter anderem eine junge Frau, ein junger Mann und ein Elefant. Dass diese Figürchen nun ein scharfes Schlaglicht auf die Wertigkeit des Mannes werfen sollten, war so nicht abzusehen, doch die Statistik lügt nicht. Während die männlichen Besucher sich meist für die kleine Porzellandame entschieden, griff ein Großteil der Frauen zum Elefanten. Der sich anbietende Seitenhieb auf den Rüssel verbietet sich aus moralischen Gründen gleich wieder, deshalb sei der Vorgang vielleicht einfach mit der Aussage einer Besucherin kommentiert: Den Bub moch ich niat der machert zwoar im Gegensatz zum Vorbild koin Dreck, wenner in der Vitrina sitzt, ower der Elefant is mer schon laiwer. tami
Selb Pro Elefant
Redaktion 11.03.2009 - 00:00 Uhr