Der oberfränkische DGB-Chef Mathias Eckardt sieht in dem Personalabbau bei BHS einen "Rieseneinschnitt in der Region" und ein "ganz schlimmes Signal für die Zukunft". Die Arbeitsplätze kämen wohl nie wieder zurück, sagte Eckardt auf Anfrage unserer Zeitung. Harte Kritik übte Eckardt daran, dass BHS trotz staatlicher Unterstützung über die Förderbank LfA Arbeitsplätze abbaue: "Das gehört sich nicht." Michael Ott, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, räumte ein, dass 250 verlorene Arbeitsplätze eine "sehr, sehr hohe Zahl" sind. "Es hätte aber auch noch schlimmer kommen können." Die kommenden Verhandlungen würden zeigen, ob die Zahl noch nach unten gedrückt werden könne. Über geplante Werksschließungen sei ihm nichts bekannt, so Ott.