Es ist eine Weile her, dass im Kabinentrakt der Selber Wölfe so viel Selbstbewusstsein in der Luft lag. Vermutlich sogar fast ein ganzes Jahr. Damals, Mitte Oktober des vergangenen Jahres, bezwangen die Oberfranken die Starbulls Rosenheim zuhause mit 2:1 nach Penaltyschießen und rückten damit nach zehn absolvierten Spieltagen bis auf Rang sechs der DEL2 vor. Für Selber Verhältnisse beinahe eine historische Momentaufnahme – auf dem Weg dorthin war wenige Wochen zuvor auch der spätere Meister, die Dresdner Eislöwen, in der heimischen Netzsch-Arena mit 7:0 demontiert worden. Doch die Wölfe konnten dieses Niveau im weiteren Verlauf der Saison nie konservieren, stiegen ab – und spielen nun in der Oberliga statt der DEL2.