Wer das Unfassbare erlebt, kann entweder resignieren – oder weitermachen, irgendwie. Bettina Nawroth hat sich für den zweiten Weg entschieden. Vor etwa einem Jahr erzählte unsere Redaktion ihre Geschichte in einem Artikel, der viele Leser berührte: Vier Jahre ist es inzwischen her, dass ihr damals 21-jähriger Sohn sich das Leben nahm. Bewältigen, sagte Nawroth damals, lasse sich so etwas nie – höchstens ins Leben integrieren: „Es vergeht keine Minute, in der ich nicht daran denke.“