Seltenes Wallaby Süßer Nachwuchs im Hofer Zoo

Es spitzt bereits aus dem Brustbeutel der Mutter: das Baby eines Parma-Wallaby-Weibchens. Die Art wird als potenziell gefährdet eingestuft.

Da schaute plötzlich ein Baby aus dem Beutel der Mutter: Ein Weibchen der seltenen Parma-Wallabys hat Nachwuchs bekommen. Das teilt der Zoologische Garten Hof mit. Ein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt, denn wie bei allen Beuteltieren wird das Jungtier nach einer extrem kurzen Tragezeit von 35 Tagen geboren.

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Seinen Weg in den Beutel muss es sich dann selbst „erkrabbeln“. Dort saugt es sich an einer Zitze fest. Erst nach etwa 30 Wochen verlässt es den Beutel wieder. In Hof schaut das Jungtier nun bereits heraus.

Das Parma-Wallaby ist eine von der IUCN als potenziell gefährdet eingestufte Art, die in den Hartlaubwäldern Australiens beheimatet ist. Sie wurde schon als ausgestorben geführt, bevor in abgelegenen Gebieten Restpopulationen wiederentdeckt wurden.

„Die Geburt dieses Parma-Wallabys ist ein schöner Moment für unseren Zoo und unterstützt uns in unserem Engagement, bedrohte Arten zu erhalten und Reservepopulationen zu bilden“, sagt David Pruß, Leiter des Zoos.

Die Tierpfleger beobachten das Mutter-Kind-Gespann aufmerksam, um sicherzustellen, dass die unerfahrene Mutter nichts versäumt. Immer öfter sind die beiden im öffentlichen Teil der Australienvoliere zu sehen.