Das schlimmste Verbrechen der jüngeren Zeit hatte mit dem Bahnhof nichts zu tun. Im Juli 2021 war an den Bushaltestellen gegenüber dem Haupteingang der Fahrer eines Reisebusses erstochen worden – der Täter war schnell gefasst, er ist wegen Schizophrenie in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Auch im Mai 2022 geriet der Hauptbahnhof als Tatort in die Schlagzeilen: Nach einem Streit unter jungen Männern auf dem Bahnhofsvorplatz war ein 18-jähriger mit mehreren Messerstichen im Rücken ins Krankenhaus eingeliefert worden; während die Not-OP ihm womöglich das Leben rettete, fahndete die Polizei mit einem Großaufgebot an Beamten und einem Hubschrauber nach den anderen Beteiligten. Der Alltag am Bahnhof sieht aus polizeilicher Sicht aber Gott sei Dank ganz anders aus, betonen Landes- und Bundespolizei.