Da sitzt Erika Fuchs an ihrem Schreibtisch im Erkerfenster und ringt um die richtigen Worte. Welchen deutschen Satz kann sie Donald Duck diesmal in den Mund legen? Carl Barks’ englische Vorlagen machen es ihr nicht immer einfach. Sie blickt auf und sieht aus dem Fenster. Da liegt die Ofenproduktion der einstigen Summa-Fabrik – ihr Mann Günter ist dort Geschäftsführer. Dann schießt er ihr endlich in den Kopf, der zündende Einfall – also wieder dem Schreibtisch zugewandt. Da fällt der Blick auch auf die Schreibmaschine: eine „Monica electric“ von Olympia, ein handelsübliches, durchaus verbreitetes Modell – nichts Besonderes, aber offenbar ein zuverlässiges Arbeitstier.
Serie: „Mein liebstes Stück“ Die Schreibmaschine der Donald-Übersetzungen
Nico Schwappacher 18.04.2025 - 08:00 Uhr