Sicher zur Schule Tipps von Polizei und Verkehrswacht

Sile Meier

Weißenstadt begrüßt seine neuen Erstklässler. Dass die Schüler sicher zur Schule kommen, ist nicht nur den Lehrern ein großes Anliegen.

Sie kennen ihren Schulweg genau: Die Erstklässler der Grundschule Weißenstadt mit (hintere Reihe von links): Günter Fuchs, Ehrenvorsitzender der Verkehrswacht, Schulamtsdirektor Günter Tauber, Polizeihauptkommissar Hubert Schricker, Polizeioberkommissar Maximilian Panzer, Verkehrserzieher Martin Zatschka, Raik Eilert, Stadtrat und Referent Schule, Rektorin Ulla Sturm, Tanja Lange und Sabine Seidel von der Sparkasse Hochfranken, Lehrerin Kathrin Stöhr, Herbert Fischer, Vorsitzender Verkehrswacht Fichtelgebirge, sowie die Schulweghelferinnen Petra Herold und Andrea Pfeifer. Foto: Silke Meier

Die Erstklässler der Grundschule Weißenstadt hatten am Tag ihrer Einschulung ein besonderes Erlebnis. Stellvertretend für alle Grundschulen im Landkreis Wunsiedel fand in Weißenstadt die Auftaktveranstaltung „Sicher zur Schule“ statt.

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Den Schulanfängern, die gespannt und aufgeregt verfolgten, was an ihrem ersten Schultag passierte, dürften die Ehrengäste zunächst entgangen sein. Schulamtsdirektor Günter Tauber, Raik Eilert, Referent des Stadtrates für Schule, Marcel Boiger, Bayernwerk Netz, Tanja Langer, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Weißenstadt, und Sabine Seidel, Abteilung Marketing bei der Sparkasse Hochfranken, sowie Polizeioberkommissar Maximilian Panzer und erster Polizeihauptkommissar Hubert Schricker waren mit Verkehrserzieher Martin Zatschka und Herbert Fischer, Vorsitzender der Verkehrswacht Fichtelgebirge und Günter Fuchs, Ehrenmitglied der Landesverkehrswacht Bayern anwesend. Rektorin Ulla Sturm und die Leiterin der ersten Klasse, Kathrin Stöhr, begannen die Einschulungsfeier mit einem gemeinsamen Lied.

Auftakt in Weißenstadt

„Ihr seid heute die Allerwichtigsten“, sagte Schulamtsdirektor Günter Tauber und betonte, dass der Gruß allen Erstklässlern und ihren Eltern im Landkreis gelte. Tauber dankte der Schule, die Gastgeberin der Auftaktveranstaltung „Sicher zur Schule“ sei, sowie Fachberaterin für Verkehrs- und Sicherheitserziehung, Kathrin Stöhr. Trotz steigenden Verkehrsaufkommens sei die Zahl der Schulwegunfälle deutlich zurückgegangen. „Dies ist der Verdienst der gemeinsamen Anstrengungen im Bereich der Unfallverhütung und Prävention“, stellte Tauber fest. Schulanfänger, die im neuen Lebensabschnitt Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, müssen sicher zur Schule kommen. Eltern sollten den Schulweg mit dem Kind trainieren und die Regeln und Gefahren des Verkehrs erklären. Die Aktionsträger von „Sicher zur Schule, sicher nach Hause“ würden ein vielseitiges Netzwerk bilden. Tauber: „Jeder Knoten in diesem Netzwerk bietet den Schülern die Möglichkeit, ein Stück sicherer durch das Leben zu kommen.“

Mit den Eltern üben

34 Schulwegdienste, Schülerlotsen und Schulweghelfer, gebe es im Landkreis Wunsiedel, die ebenfalls dazu beitragen, dass die Unfallzahlen an gesicherten Straßenübergängen gesunken sind. Raik Eilert erwähnte die technische Ausstattung der Schule sowie den Verkehrsübungsplatz am Schulgelände. „Seid mit Mut dabei“, riet Eilert den Schulanfängern. Herbert Fischer stellte die Aufgaben der Verkehrswacht von der Begleitung im Kindergarten über das Sicherheitstraining für Auto- und Motorradfahrer bis zur Schulung im sicheren Umgang mit dem Rollator vor. Fischer appellierte an die Eltern, den Schulweg mit den Kindern einzuüben und sie dann selbstständig gehen zu lassen. Die Bayernwerk-Netz-GmbH stattet die Schulweghelfer mit Sicherheitswesten aus. In Weißenstadt sind Petra Herold und Andrea Pfeifer als Schulweghelferinnen tätig.

In einem Theaterstück mit Zweit- und Viertklässlern schnappten sich die Hasen und die Zwerge die Buchstaben und Zahlen. Es gelang den Schülerinnen und Schülern, die Karten zurückzubekommen. Und damit war der Weg frei, um nach einem Segenslied und mit den Schulpaten aus den vierten Klassen zum ersten Mal ins neue Klassenzimmer zu gehen. Mitglieder des Elternbeirates hatten auf dem Pausenhof Getränke und einen Imbiss für die wartenden Eltern und Großeltern vorbereitet.