Eine funktionierende Demokratie braucht auch Instrumente, die ermöglichen, dass jemand den Regierenden auf die Finger schaut. Dieser jemand kann eine Opposition im Parlament sein, eine Gruppe besorgter Bürger oder auch die freie Presse. Wichtig ist nur, dass „die da oben“ nicht im Geheimen vor sich hin entscheiden, sondern die Öffentlichkeit sich ein Bild machen kann von der Arbeit ihrer Vertreter. Die Presse hat deshalb nicht nur die Aufgabe, Fragen zu stellen, sondern auch das Recht, auf Antworten zu pochen. Gleiches gilt für Abgeordnete.
Sicherheit oder Offenheit? Schwierige Abwägung
Rainer Schmidt 22.11.2025 - 10:00 Uhr