ASV Hof: Die Saalestadt ist wieder Standort für Oberliga-Ringen. Souverän und mit nur zwei Niederlagen am Ende der Saison stieg der ASV Hof Anfang Dezember in die höchste Liga Bayerns auf. Ein ähnlicher Erfolg gelang zuletzt 2012, damals schaffte Hof als Zweiter den Sprung in die Oberliga. Weitere sechs Jahre zuvor sicherte sich der ASV als Meister den Aufstieg von der zweiten in die erste Bundesliga. Doch seit den Glanzzeiten des Traditionsvereins hat sich einiges verändert, Hof hat heute einen völlig anderen Ansatz. Alle Ringer des Meisters kommen aus der Region, nach Legionären sucht man vergeblich.
Umso höher ist die Leistung des ASV einzuschätzen. „Das haben sich die Jungs einfach verdient. Sie haben diesen Traum die ganze Serie gelebt, alle Entbehrungen in Kauf genommen und alles dafür getan, Meister zu werden“, sagte Griechisch-Römisch-Trainer Alexander Ackermann nach dem geschafften Aufstieg. Die Leidenschaft der Hofer Ringer und die veränderte Philosophie der Vereinsführung kommen sehr gut an bei Fans und Umfeld. Beim entscheidenden Kampftag gegen den ASV Neumarkt waren 500 Zuschauer in der Jahnhalle. Bald dürfen die sich auf Oberliga-Ringen freuen.
FFC Hof: Beste Frauenfußballmannschaft Oberfrankens: Diesen Titel hat sich der FFC Hof redlich verdient. Ende Mai, bereits einen Spieltag vor Saisonschluss, machte der Verein die Meisterschaft in der Bayernliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Süd klar. Kein Team aus dem Regierungsbezirk ist nun so hoch vertreten wie die Hoferinnen. Dass die Drittliga-Fußball können, haben sie in der Hinrunde auch unter Beweis gestellt. Der Klassenerhalt ist für den FFC, der als Tabellenelfter zwar auf einem Abstiegsrang steht, aber punktgleich zum rettenden Ufer ist, nach der Winterpause durchaus machbar. Für Kopfschütteln sorgte einzig das vorzeitige und unrühmliche Aus des Chef- und Meistertrainers Sascha Zahr und seines Assistenten Martin Schuberts Mitte November. Die Chemie zwischen den beiden Übungsleitern und der Mannschaft hatte nicht mehr gestimmt.
Manuel Dick übernahm interimsweise für die letzte Partie im Kalenderjahr, ab der Rückrunde steht der 34-jährige Kevin Schmidt in der Verantwortung. Der gebürtige Nürnberger kann bereits auf zahlreiche Aufstiege und Erfolge mit verschiedenen Teams zurückblicken. Mit Hof übernimmt er nun einen der Gewinner des Jahres.
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