Narzissmus, People Pleasing, Gaslighting oder toxische Beziehungen – viele Menschen jonglieren inzwischen mit einst psychologischen Fachbegriffen in ihrem Alltag umeinander. Glaubt man Beiträgen von Psycho-Influencern auf Social Media, muss jeder sein inneres Kind erst geheilt haben und sämtliche Red Flags beim Dating erkennen können, um sein Leben zu meistern. Die Psychologin Esther Bockwyt aus Recklinghausen sieht diesen Pop-Psychologie-Trend kritisch. Im Interview erklärt die 41-Jährige, warum die Inflation von Begriffen wie Trauma, Narzissmus und Hochsensibilität auch problematisch ist.