Nicht nur sportlich hat es Nachteile, wenn man im alpinen Ski-Weltcup nicht vorn mitfährt. Auch rein organisatorisch wächst der Druck – wie es Jacob Schramm am Wochenende in Norwegen miterleben musste. Im Super-G am Sonntag schied er im Mittelteil nach einem Fahrfehler aus und kam als einer der Letzten im Zielbereich an. „Dort haben schon alle auf mich gewartet“, berichtet der gebürtige Kulmbacher – und schiebt ein Lächeln nach. Denn das deutsche Team hatte Zeitdruck. Den Flieger zurück nach Deutschland wollte das Team erwischen. Es musste also schnell gehen für Schramm.