Snooker Knappes Aus für Selber in Saudi-Arabien

Joel Fandrei vertritt Deutschland bei der Snooker-WM in Riad. Beinahe gelingt ihm die große Sensation.

Bei der Snooker-WM war der Selber Joel Fandrei erfolgreich. Foto: dpa

Nur ganz knapp hat Snooker-Talent Joel Fandrei vom Billard-Club Selb bei den Jugend-Weltmeisterschaften im saudi-arabischen Riad den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Unter dem Strich fehlte dem 16 Jahre alten Selber gerade einmal ein Frame, also ein Spiel in einer seiner drei Begegnungen, um weiterzukommen. In seiner Gruppe musste Fandrei gegen Kai Nam Pang aus Hongkong, Abdul Saif aus Indien und und Mohammed Alshammari aus Saudi-Arabien antreten.

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Zwar konnte er zwei der Partien für sich entscheiden, unter dem Strich reichte das aber nicht, um ins Achtelfinale einzuziehen. Dabei zeigte der junge Selber eine durchaus starke Leistung, und auch Jugendbundestrainer Frank Schröder war mit dem Auftritt äußerst zufrieden – immerhin legte Fandrei mit 46 und 45 Punkten zwei beeindruckende Breaks hin. Gegen seinen Gegner aus Hongkong gelang dem Selber ein 3:1-Sieg, gegen den Spieler aus Saudi-Arabien sogar ein 3:0. Allerdings musste er sich gegen seinen Kontrahenten aus Indien mit 0:3 geschlagen geben. Ein gewonnener Frame mehr und das Achtelfinale wäre Fandrei sicher gewesen. In den anderen sieben Gruppen hätte seine Bilanz ausgereicht.

Dennoch sind seine Mitspieler vom BC Selb extrem stolz auf ihren Nachwuchsspieler. Jetzt steht für Joel Fandrei, Ali Kirim, Andreas Fandrei und Magnus Sutter die nächste Herausforderung im Fokus: die erste Saison in der zweiten Snooker-Bundesliga.