Verletzte Soldaten nach Blitzschlag
Im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden sechs Soldaten der Bundeswehr durch einen Blitzschlag verletzt. Die Betroffenen im Alter von 18 bis 26 Jahren befanden sich am Mittwochmorgen während eines Gewitters in einem Biwak am Kranzberg bei Mittenwald, wie die Polizei mitteilte. Fünf von ihnen erlitten leichte Verletzungen, ein weiterer wurde mittelschwer verletzt.
Am Vortag hatte ein Blitz auch in eine Tenne in Gestratz (Landkreis Lindau) eingeschlagen. Dadurch geriet der Heuboden in Brand, die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindern.
In der Nacht wurde zudem eine Schulklasse aus Baden-Württemberg auf einem Zeltplatz am Forggensee von einem Gewitter überrascht. Nachdem die Zelte der Siebtklässler und ihrer Lehrer vollständig nass waren, setzten die Lehrkräfte laut Polizei einen Notruf ab. Schließlich konnte eine Notunterkunft in einer Turnhalle in Roßhaupten (Landkreis Ostallgäu) organisiert werden.
In Schwaben meldete die Polizei Starkregen und besonders große Hagelkörner bei Bad Wörishofen. Äste und umgestürzte Bäume beschädigten Fahrzeuge. Auch abgestellte Flugzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen. Bei einem Flugzeug brach die Metallsicherung, was zu einem Totalschaden führte.
Unterricht fällt aus
Die Auswirkungen des Unwetters vom Dienstag reichten bis in den Tag: An der Grundschule Röthenbach an der Pegnitz am Forstersberg im Landkreis Nürnberger Land fiel der Präsenzunterricht wegen Windbruchs und umgestürzter Bäume aus, wie das Kultusministerium mitteilte.