Für Hubert Aiwanger ist es eine späte Genugtuung. Über dem Wirtschaftsminister von den Freien Wählern war Mitte 2020 kübelweise Häme ausgeschüttet worden, weil er zu Beginn der Corona-Pandemie wenige Monate davor für 16 Millionen Euro Putz- und Sanitärmaterial eingekauft hatte. Überliefert sind unter anderem 120.000 Handtücher, 32.000 Bettlaken, 10.000 Matratzen, Tausende Liter Desinfektionsmittel und – der Auslöser für die gerade vom Koalitionspartner CSU dosiert gehässig verbreitete Häme – 90.000 Wischmopps.