Im Ländervergleich landet Sachsen beim Sparen auf den hinteren Plätzen. Nur in einem anderen Bundesland ist die Quote noch niedriger.
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Im Schnitt wurden im Freistaat vom pro Kopf verfügbaren Einkommen 2.011 Euro zur Seite gelegt. Im Bundesdurchschnitt packten die Menschen 3.465 Euro pro Jahr zur Seite.
Sachsen rangiert bei der Sparquote im Ländervergleich damit am hinteren Ende. Lediglich in Sachsen-Anhalt war der Wert mit 7,3 Prozent noch etwas geringer. In Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen sparten die Menschen 7,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens.
Spitzenreiter beim Sparen sind die Bayern (12,9 Prozent), gefolgt von den Baden-Württembergern (12,7 Prozent) und den Hessen (12,2 Prozent).
Langfristig betrachtet konnten die Menschen in Sachsen zuletzt aber mehr zurücklegen als noch vor zehn Jahren. 2015 hatte die Sparquote nach Angaben der Statistiker noch bei 6,9 Prozent gelegen, 2016 bei 6,6 Prozent.