Spende für guten Zweck Finanzspritze für die Tafel

Die Sparda-Bank unterstützt das Projekt in Marktredwitz großzügig.

Rüdiger Tippmann nahm den Scheck für die Tafel von Matthias Späth entgegen. Foto: pr.

Viele Menschen sind auf die Tafeln angewiesen. Armut bleibt auch in Bayern eine große gesellschaftliche Herausforderung. Aktuellen Erhebungen zufolge liegt die Armutsgefährdungsquote im Freistaat weiterhin bei rund 15 bis 16 Prozent – das entspricht mehr als zwei Millionen Menschen. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit geringem Einkommen. Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Mieten und anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten verschärfen die Situation zusätzlich.

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Vor diesem Hintergrund engagiert sich der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern erneut für Menschen in schwierigen Lebenslagen und stellt insgesamt 150.000 Euro für soziale Einrichtungen in Ostbayern bereit. In Marktredwitz gehen im Rahmen der Aktion 10.000 Euro an die Marktredwitzer Tafel.

Die symbolische Übergabe der Spende erfolgte nun bei der Tafel Marktredwitz an Vorstand Rüdiger Tippmann. „Die steigenden Zahlen zeigen deutlich, dass immer mehr Menschen Unterstützung im Alltag benötigen“, erklärte Mathias Späth, Leiter der Filiale vor Ort. „Gerade Einrichtungen wie Tafeln oder soziale Initiativen berichten seit Jahren von stark wachsenden Nutzerzahlen. Viele kommen zum ersten Mal in eine Situation, in der sie Hilfe benötigen.“

Nachfrage ist weiterhin hoch

Auch aktuelle Rückmeldungen aus der Region bestätigen diese Entwicklung: Die Nachfrage nach Lebensmittelhilfen, Beratungsangeboten und niederschwelliger Unterstützung ist weiterhin hoch. Insbesondere seit den Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln hat sich die Lage für viele Haushalte spürbar verschärft. „Für uns war schnell klar, dass wir helfen müssen – und zwar dort, wo Unterstützung direkt bei den Menschen ankommt“, so Späth weiter.

„Hier wird mit großem Engagement und oft ehrenamtlicher Arbeit viel bewegt – sei es durch Lebensmittel, persönliche Beratung oder einfach ein offenes Ohr“, betont Späth. „Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung.“

Mit der Spendenaktion setzt der Gewinnsparverein bewusst ein Zeichen der Solidarität in der Region. „Unser Dank gilt allen, die sich täglich für andere einsetzen und dazu beitragen, Not zu lindern und Perspektiven zu schaffen“, so Mathias Späth abschließend.