Sperrung im August Hohenberg saniert Ortsdurchfahrt

Gisela König
Im Zusammenhang mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt ist auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung am Burgplatz angeregt worden. Foto: /Florian Miedl

Während der Arbeiten ist eine Sperrung der Straße nötig. Los geht es in der zweiten Augustwoche.

In Hohenberg beginnen am 8. August die Straßensanierungsarbeiten auf der Ortsdurchfahrt. Wie Bürgermeister Jürgen Hoffmann in der Juli-Stadtratssitzung mitteilte, sei mit einer zwei- bis dreiwöchigen Vollsperrung zu rechnen. Die Zufahrt für Anlieger sei möglich, der übrige Verkehr werde großräumig umgeleitet. An einem Samstag, so Hoffmann, werde die Ortsdurchfahrt aufgrund der Neuteerung dann komplett von Ortsschild zu Ortsschild auch für die Anwohner gesperrt. Die Anlieger würden aber noch rechtzeitig aufgefordert, ihre Fahrzeuge an diesem Tag andernorts abzustellen. Stadtrat Hans-Jürgen Wohlrab (SPD) regte im Zusammenhang mit der Durchgangsstraßensanierung an, im Bereich des Burgplatzes eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer einzurichten, und Harald Max (SPD) schlug vor, den Asphalt im betroffenen Bereich einzufärben, um die Beschränkung auch optisch hervorzuheben. Der Bürgermeister sagte dazu, dass dafür wohl eine Verkehrsschau notwendig ist.

Lösung für Kufi-Problem

Dem Kommunalunternehmen Umweltschutz Fichtelgebirge (Kufi) hat die Stadt Hohenberg für den Streitweg nun eine gangbare Lösung präsentiert. Nachdem Kufi angekündigt hatte, aufgrund einer fehlenden Wendemöglichkeit für das Müllauto einen Teil des Streitweges nicht mehr bedienen zu können, habe nun ein Anlieger ein Zaunfeld entfernt, sodass das Müllauto wenden kann. „Es läuft also alles wieder normal mit der Müllabfuhr im Streitweg“, sagte Hoffmann, der damit allerdings keine Garantie für die Zukunft geben wollte. Auch bat der Bürgermeister darum, an den Tagen der Müllabfuhr im betroffenen Bereich möglichst keine Fahrzeuge abzustellen um die Situation weiter zu entschärfen. Sollte dieser Appell nicht fruchten, sehe man sich gezwungen, ein zeitlich beschränktes Halteverbot zu verhängen. Annette Rössler (SPD) berichtete von einem regen Austausch der Seniorenbeauftragten im Landratsamt Wunsiedel wobei es auch um ein Gesamtkonzept für Senioren ging. Hierzu werde ein Fragebogen erarbeitet und dann an per Zufallsgenerator ermittelte Senioren verschickt. Ferner vorgestellt habe sich die Demenzbeauftragte im Landkreis, Michaela Haberkorn.

 

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