Wiesbaden (dpa/lhe) - Mit Blick auf wachsende Bedrohungen aus dem Ausland stellt sich Hessens Verfassungsschutz mit einer eigenen Spionageeinheit neu auf. Hessen sei ein potenzielles Angriffsziel für Spionage, Sabotage oder Cyberattacken, bekräftigte Innenminister Roman Poseck (CDU) in Wiesbaden. Das liege an seiner zentralen Lage und der wirtschaftlichen Stärke. Der Flughafen und der Internetknotenpunkt in Frankfurt sowie militärische Liegenschaften machten das Land für ausländische Nachrichtendienste interessant.