Sportgerichts-Entscheidung Harte Strafe nach Rot im Hof-Spiel

Dirk Meier
Nicht nur mit Hofs Kapitän Christian Schraps (links) geriert Feuchts Stürmer Stephan König in die Haare. Foto: /Mario Wiedel

Das Urteil ist – wie erwartet – hart ausgefallen: Das Sportgericht Bayern hat im Fall Stephan König vom Fußball-Bayernligisten SC Feucht keine Gnaden walten lassen. König war in dem Nachholspiel bei der SpVgg Bayern Hof am 26. April nach einem Körperkontakt mit Schiedsrichter Manuel Steigerwald (Karlburg) kurz vor Spielende mit der Roten Karte des Feldes verwiesen worden.

Das Sportgericht schloss sich nun bei seinem Urteil dem Vorschlag des Verbandsanwaltes Friedrich Reisinger an. König ist für sechs Monate gesperrt worden, wobei die letzten beiden Monate zur Bewährung ausgesetzt worden sind. Damit darf der Mittelstürmer, der den SC Feucht nach Saisonende aus privaten Gründen in Richtung Niederbayern verlässt, ab August wieder spielen. Zudem wurde König zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro verdonnert.

Nach Königs Attacke hatte der Schiedsrichter fälschlicherweise das Spiel weiterlaufen lassen. Er hätte die Partie nach einem Angriff auf den Schiedsrichter zwingend abbrechen müssen – selbst in der 92. Minute. Stattdessen pfiff er die Partie regulär wenige Sekunden später ab. dme

 

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