Sportlerehrung Voller Einsatz für den Nachwuchs

Nach der Ehrung im kleinen Kreis: Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Anke Lampert, Dorothea Schmid, Lothar Schmid, Antje Quol und Gerhard Klier (von links). Foto: /Stadt Selb

Selb ehrt drei Frauen, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich um den Sport verdient machen: Dorothea Schmid, Antje Quol und Anke Lampert.

Selb - Im kleinsten Kreis haben Dorothea Schmid, Antje Quol und Anke Lampert im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Selb die Auszeichnungen erhalten. Dorothea Schmid wurde für ihre besonderen Verdienste um den Selber Sport mit dem Sportehrenbrief bedacht und erhielt eine von der Designmanufaktur Voigt hergestellte handbeschriebene Urkunde aus Porzellan. Antje Quol und Anke Lampert bekamen jeweils eine Ehrenurkunde überreicht.

Üblicherweise findet die Sportlerehrung in feierlichem Rahmen im Rosenthal-Theater statt, was in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht möglich war. Daher kamen die drei Frauen laut Mitteilung der Stadt mit je einer Begleitperson in den Rathaussaal, um die Auszeichnungen für ihre ehrenamtliche Arbeit von Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Gerhard Klier vom Stadtsportverband entgegenzunehmen.

Dorothea „Dorle“ Schmid wurde regelrecht in das Thema Sport hineingeboren. Sie wohnte schon als kleines Mädchen neben dem Sportplatz des TuS Erkersreuth und direkt an der Turnhalle der Schule, wo sie auch ihre Kindergeburtstage feierte. Sie nahm am Kinderturnen des TuS teil und engagierte sich später im EC Erkersreuth, dem Verein, den ihr Vater gegründet hatte. Später besuchte sie die Frauengymnastik des TSV Unterweißenbach und das Mutter-Kind-Turnen der Turnerschaft Selb. Ihre Funktionärsarbeit begann sie als Abteilungsleiterin für Eis- und Rollkunstlauf beim VER Selb. Dort organisierte sie viele Eislauf-Shows und kreierte dafür Kostüme und – Hüte. Seit 25 Jahren ist Dorle zweite Vorsitzende des Selber Stadtsportverbands. „Neben zahlreichen Veranstaltungen, die sie organisierte, lag ihr vor allem der Selber Nachwuchs am Herzen. Ihr Leitgedanke war stets, dass jedes Kind die passende Sportart für sich finden soll. Dafür hat sie sich bis heute jahrzehntelang eingesetzt“, würdigte Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch.

Seit 25 Jahren ist Antje Quol Mitglied im Wassersportverein Selb. Als aktive Schwimmerin trat sie für den WSV Selb bei Wettkämpfen in ganz Oberfranken an. Zudem trainierte sie jahrelang die Triathleten und leitete später Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahren. Seit mehr als 20 Jahren ist Antje Quol im Vorstand des WSV tätig, seit zwölf Jahren als stellvertretende Vorsitzende.

Bereits seit 45 Jahren ist Anke Lampert Mitglied beim WSV Selb – ihr Vater hatte sie gleich nach der Geburt angemeldet. Zunächst aktive Schwimmerin, übernahm sie später Verantwortung als Übungsleiterin in verschiedenen Schwimmgruppen. Anke Lampert hielt zudem als Übungsleiterin für Aquarobic über viele Jahre wasserbegeisterte Damen und Herren fit. Außerdem trainiert sie die „Goldfische“ – die jungen Schwimmer – und führt sie spielerisch an Wettkämpfe heran.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch : „Ehrenamtliche Arbeit in unseren Sportvereinen ist immens wichtig und gewiss nicht selbstverständlich. Daher möchte ich mich herzlich bei Antje Quol und Anke Lampert für ihr außerordentliches Engagement bedanken.“ red

 

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