Sportlicher Besuch aus Österreich Tiroler Radler erkundet die Region

Der Tiroler Manfred Heiss (Zweiter von rechts) ist RSC-Mitglied und aktuell mit den Marktredwitzer Radsportlern im Fichtelgebirge unterwegs. Bürgermeisterin Christine Eisa gab für ihn einen kleinen Empfang vor dem historischen Rathaus. Foto: /Michael Meier

Manfred Heiss aus der Partnerstadt Vils lernt die Gegend vom Fahrrad aus kennen. Er folgt damit einer Einladung der Freunde vom RSC Marktredwitz.

Marktredwitz - „Sport verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg“, weiß schon der Volksmund. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Radsportclub (RSC) Marktredwitz schon seit Langem.

Seine zahlreichen Rennrad-Ausfahrten führen regelmäßig in die jeweiligen Marktredwitzer Partnerstädte, zahlreiche Bekanntschaften wurden dabei geschlossen. Ganz nebenbei entstanden hier auch die recht lustigen Bezeichnungen wie „Joint Venture Tour Reloaded“, „Tortellini-Tour“ oder „Rundumadum-Reloaded“. Letztgenannte führte mit den Rädern in die österreichische Partnerstadt Vils. Bei dieser Gelegenheit entstand eine enge Freundschaft mit dem österreichischen Radsportler Manfred Heiss. Der 45-jährige Vilser ist RSC-Mitglied und hegt die gleiche Passion wie die Radler aus der großen Kreisstadt: viele, viele Kilometer im Fahrradsattel zu verbringen und in der Gruppe auf große Fahrt zu gehen. Das hat er in Tirol mit den Fichtelgebirglern bereits ausgiebig praktiziert.

Einladung aus Marktredwitz

Nach all den Einschränkungen während der Coronazeit war es für Manfred Heiss eine willkommene Abwechslung, als ihn eine Einladung aus Marktredwitz erreichte: „Manfred, komm zu uns ins schöne Fichtelgebirge! Wir erkunden gemeinsam unsere Gegend und sammeln dabei Kilometer im vierstelligen Bereich“, lautete die Botschaft von den RSC-Spartenleitern Tom Schücke und Michael Schäffler an den Vilser Radprofi.

Rund zehn Tage lang war er nun mit dem RSC-Team auf Achse und wechselte tapfer seine Zweiräder zwischen Mountain-Bike, Rennrad und dem Cravel-Bike. Gemeinsam mit den Gastgebern ging es nach Weiden in der Oberpfalz oder nach Kallmünz, sie unternahmen ausgedehnte Fichtelgebirgstouren, fuhren auf die Gipfel von Ochsenkopf und Kösseine und auch nach Tschechien zum Kloster Tepl. „Mir macht es sehr großes Vergnügen, diese schöne Gegend mit dem Rad zu erkunden“, schwärmte der Gast aus Tirol. „Und ich freue mich, bei meinen Freunden vom RSC zu sein.“

30 Jahre Städtepartnerschaft

Am Freitag wurde der Gast aus Österreich in den frühen Morgenstunden noch von der dritten Bürgermeisterin von Marktredwitz, Christine Eisa, vor dem historischen Rathaus empfangen. Sie wies darauf hin, dass die Städtepartnerschaft mit Vils im kommenden Jahr 30 Jahre besteht. „Und ich hoffe, dass wir nach der Pandemie auch wieder gruseligen Besuch von der Krampusgruppe ,Galga Krampalar’ zum Adventszauber bekommen“, gab Christine Eisa dem Gast aus Vils mit auf dem Weg.

Bevor die Radgruppe dann in Richtung Waldsassen und Tschechien aufbrach, folgten die Radler noch der Einladung der Bürgermeisterin auf eine kleine Stärkung. Und ein passendes MAK-Multifunktionstuch gab’s obendrein.

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