Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – so heißt es jedenfalls. Im Fußball ist dies oft nur so dahergesagt. Auf mittlere Sicht zahlen sich Trainerwechsel oft nicht in Punkte aus. Wie die Entscheidung der SpVgg Bayern Hof ausgeht, auf der Trainerbank auf Henrik Schödel zu setzen und damit die Zusammenarbeit mit Mikhail Sajaia zu beenden, ist noch ein offenes Buch. Das 1:1 bei Schödels Premiere in Ammerthal war schon mal ein Schritt nach vorn. Immerhin erreicht das Hofer Team das „Minimalziel“ beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Es war etwas enttäuschend, weil mehr drin war. Aber die Art und Weise, wie wir die zweite Halbzeit gespielt haben, war schon klasse“, sagte der neue Coach, dessen Engagement bei seinem Heimatverein aktuell nur bis zur Winterpause angelegt ist.