Wenn es ein Zeichen dafür gibt, wie hoch der Einsatz der Spieler der SpVgg Bayern Hof am Freitagabend war, dann die Krämpfe, die sie in der zweiten Hälfte plagten. Gleich dreimal musste Hofs Trainer Henrik Schödel wechseln, weil seine Jungs bis ans Limit ihrer körperlichen Leistungs- und Leidensfähigkeit gegangen waren. Eine Leistung, die nicht nur die über 600 Zuschauer auf der Grünen Au mit viel Applaus belohnten, sondern auch die Spieler selbst. Dank des Kraftakts, einer zündenden Idee von Coach Schödel und eines erneut treffsicheren Paul Tittmann feierten die Hofer Bayern den ersten Sieg in dieser Saison in der Fußball-Bayernliga. Das 1:0 (1:0) gegen den SC Eltersdorf war allein schon deshalb verdient, weil Hof mehr ins Spiel investierte und dem Favoriten den Zahn zog. „Der Dreier war Gold wert, damit Ruhe im Verein einkehrt“, sagte Schödel überglücklich nach der Partie.