SpVgg Bayern Hof Finanzielles Loch gestopft, Rettung nicht spruchreif

In einem offenen Brief gibt die Vereinsführung der SpVgg Bayern ein Update zur aktuellen Lage – und zeigt sich extrem dankbar.

Die Grüne Au Foto: Marcus Schädlich

In einem offenen Brief hat die Vereinsführung der SpVgg Bayern Hof am Dienstagmorgen große Dankbarkeit ausgedrückt. Der Fußball-Bayernligist war in finanzielle Schieflage geraten und damit Ende Januar an die Öffentlichkeit gegangen. „Rund vier Wochen sind vergangen, nachdem wir Euch die Nachricht von der drohenden Insolvenz überbringen mussten. Seitdem ist viel passiert“, heißt es in den ersten Zeilen des von Geschäftsführung und Präsidium unterzeichneten Schreibens. Dank einer „unglaublichen Solidarität von Spielern, Funktionsteam, Jugendtrainern und allen Mitarbeitern des Klubs, dank großzügiger Unterstützung der Sponsoren, und nicht zuletzt dank einer Vielzahl eingegangener Spenden“ sei das finanzielle Loch bis zum Ende der laufenden Saison gestopft worden.

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Der Verein könne sich deswegen mit seinen Jugendmannschaften auf das Sportliche konzentrieren, im Mittelpunkt stehe der Klassenerhalt der ersten Mannschaft in der Bayernliga. Ein kleines Aber folgt aber doch in den nächsten Zeilen des Schriftstücks. „Allerdings fällt es uns trotzdem schwer, von einer endgültigen Rettung zu sprechen. Viele Folgen überhöhter Ausgaben werden uns auch in den kommenden Monaten noch beschäftigen. Zusammen mit dem Wegfall wichtiger Sponsoren und der ungewissen sportlichen Situation macht dies auch die Planung der neuen Saison in Bayern- oder Landesliga zu einer Herkulesaufgabe.“

Großer Kampfgeist

Dennoch sei es der Vereinsführung bereits jetzt ein großes Anliegen, sich von Herzen zu bedanken. „Danke für all die Spenden- und Sponsorengelder, danke für alle Ideen, Kontakte, Hilfs- oder Kooperationsangebote in unterschiedlichster Form! Danke für Eure großartige Unterstützung! Wir sind immer noch überwältigt!“, heißt es in dem offenen Brief. Deshalb wolle man weiterkämpfen. „Für Euch, mit Euch und für eine gemeinsame Zukunft unserer Hofer Bayern“, wie es abschließend steht.