SpVgg Bayern Hof Mit Petracek kommt ein Torjäger zurück

Für Achim Schubert, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH SpVgg Bayern Hof (rechts), ist er ein „Königstransfer“: Tomas Petracek (links). Foto:  

Der Fußball-Bayernligist SpVgg Bayern Hof schlägt noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Und holt einen alten Bekannten auf die Grüne Au.

Hof - Mit Tomas Petracek ist ein alter Bekannter zurück auf der Grünen Au. Der Fußball-Bayernligist SpVgg Bayern Hof verpflichtete den 27-Jährigen, der sich bereits in der Saison 2017/18 das Trikot der Gelb-Schwarzen überstreifte. Petracek, der vom DJK Ammerthal nach Hof gewechselt war, spielte eine herausragende Saison. Der Mittelstürmer zeichnete am Ende der Spielzeit für 20 der insgesamt 61 Hofer Treffer verantwortlich – und rückte damit ins Blickfeld mehrerer höherklassiger Klubs. Nach der Saison wechselte der tschechische Torjäger zum Nordost-Regionalligisten Berliner AK und von dort weiter zum Bischofswerdaer FV. Zuletzt stürmte Petracek für die BSG Chemie Leipzig, ebenfalls Regionalliga Nordost.

Verstärkung für die Offensive

Fulvio Bifano hielt über all die Jahre losen Kontakt zu Petracek. Der sportliche Leiter der SpVgg Bayern Hof, freut sich, dass der 27-Jährige nun nach Hof zurückkehrt. Petracek, in der Form seiner ehemaligen Hofer Zeit, wäre wohl die gewünschte Verstärkung in der Offensive. „Für uns ist es enorm wichtig, dass wir im Zentrum durchschlagskräftiger werden.“ Bifano ist sicher, dass Petracek keine lange Eingewöhnungszeit braucht. „Er kennt das Umfeld und noch einige Spieler.“

Was Bifano zudem zuversichtlich stimmt: Petracek verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Hof, mit seiner Freundin bezieht er hier eine Wohnung. Und er erhält einen Arbeitsplatz. Bifano räumt unumwunden ein: „Das war eine Voraussetzung. Ohne das Engagement unserer Sponsoren hätten wir diesen Transfer nicht stemmen können.“

Auch Achim Schubert, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH, freut sich über den Rückkehrer, nannte ihn einen „Königstransfer“. Dass sein Weg wieder nach Hof führen sollte, war nicht ausgemacht: Petracek hatte mit einem Engagement in Österreich oder der Schweiz geliebäugelt, als ihn Bifanos Anruf erreichte. „Ich musste dann nicht lange überlegen. Meine Zeit in Hof damals war toll.“

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