Wer heute einen Online-Termin bei der städtischen Führerscheinstelle in Hof vereinbaren möchte, der bekommt einen Vormittag ab dem 6. August vorgeschlagen. Sieben Wochen Vorlaufzeit beträgt die Wartezeit dort aktuell, bis man persönlich vorsprechen kann. Und wenn dann alle Unterlagen abgegeben sind und die Gebühr bezahlt wurde, stehen im Schnitt weitere sieben Wochen Warten auf dem Programm: So lange kann aktuell die Bearbeitungszeit von Standardaufgaben dauern. „Das kann doch nicht sein!“, schimpft Mario Weber, Fahrlehrer aus Konradsreuth und Sprecher der Fahrschulen im Hofer Land. „Auch wir sind mit der Situation unzufrieden“, betont die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Woran die Misere liegt, was das über die Personalsituation in den Behörden generell aussagt und wie man versucht, gegenzusteuern.