Die meisten Allradler sind SUV, frei übersetzt „sportliche Vielseitigkeitsvehikel“. Aber nicht alle: Manche fallen in die Gruppe der echten Geländewagen. Aber auch Cabrios, Sportwagen oder Hochgeschwindigkeitslimousinen und -kombis kommen mit Allrad-Antrieb daher. Und bei E-Autos sind vier angetriebene Räder auch Usus. Wobei sich der Kreis zum SUV schließt, weil diese die nachgefragteste Fahrzeugklasse sind. Langer Rede kurzer Sinn: Den SUV-Bestand, der sich ja besonderer Kritik in der Klimadebatte erfreut, in präzise Zahlen zu fassen, geht nur näherungsweise. Das Kraftfahrt-Bundesamt erfasst diese Fahrzeuge zwar in der Neuzulassungsstatistik nach Klassen, in der Bestandsstatistik wird alles mit vier angetriebenen Rädern unter der Rubrik Allrad geführt. Das führt zu Unschärfen. Zumal nicht mal jedes SUV Allradantrieb hat. Auf der lokalen Ebene werden also alle Allradler in einen Statistiktopf geworfen. Das vorausgesetzt, lässt sich der aktuellen Bestandsanalyse des Kraftfahrt-Bundesamtes Folgendes entnehmen: In der Stadt Hof stieg die Zahl allradgetriebener Autos vom Jahr 2022 auf 2023 um 173 oder 5,57 Prozent auf 3278, im Landkreis um 187 oder 1,92 Prozent auf 9907. Zum Vergleich: Im Bund stieg der Bestand der Allradler um 258 154 oder 4,15 Prozent auf rund 6,48 Millionen. Nehmen wir alle lokal zugelassenen Pkw zum Vergleich, dann liegt der Allradler-Anteil bei uns aktuell bei 12,53 Prozent in der Stadt und 15,39 Prozent im Landkreis. Er ist also trotz seines hohen Anteils bei den Neuwagen im Bestand noch eine kleine Minderheit.