Der Blick richtet sich nach vorne. Nicht kurzfristig auf ein oder zwei Jahre begrenzt. Bürgermeisterin Margit Bayer hat eine klare Vision: „Wir wollen klassische Leerstandsgebäude im Kerngebiet der Kösseinestadt zu neuem Leben erwecken. Dabei sind wir als Stadt und auch private Investoren langfristig gefordert.“ Konkret geht es um das Gebäude der ehemaligen Knabenschule und der späteren Kleiderfabrik Rio, das seit März im Besitz der Stadt ist. Bei der Besichtigung des Objektes in der Bahnhofstraße erinnerte Bayer daran, dass der Vorbesitzer im Ausland lebt und der Erwerb langwierig und komplex war. Erst die Vermittlung durch den Insolvenzverwalter aus Potsdam habe den Durchbruch gebracht.